Nichts Neues seit Fukushima: Wann kommt die Energiewende?

11.2.2012 – In einem Monat jährt sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima und damit der Ausstieg der Bundesregierung aus der kurz zuvor als „Energie-Revolution“ gefeierten Laufzeitverlängerung. In der Debatte über mögliche Energie-Szenarien für die Zukunft ging es hauptsächlich um die Frage, wie viel Zeit man benötigt, um den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie realisieren zu können. Trotz des angeblichen Zeitmangels sind bis heute keine nennenswerten Maßnahmen der Politik zur Energiewende erkennbar.

Aus diesem Grund veröffentliche ich hier einen Artikel von René Buchfink, der mit Volker Quaschning, Professor für Umwelttechnik und regenerative Energien an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, über die Energiewende, deren notwendige Maßnahmen und die künftige Energieversorgung in Deutschland gesprochen hat.

Zögerlicher Umbau der Energieinfrastruktur

Als sich im Juni 1992 in Rio die Welt zur UN-Klimakonferenz versammelte, war den Forschern und Politikern die Dringlichkeit zum Handeln durchaus bewusst. Die Erwärmung der Atmosphäre wurde als Bedrohung für die Welt erkannt. Selbst eine verhältnismäßig geringe Erhöhung der Weltdurchschnittstemperatur kann in vielen Regionen der Erde dramatische Auswirkungen haben. Die Politik versprach, dem Thema oberste Priorität zu geben. Ebenso wurde “Ökologische Nachhaltigkeit” als Millenniumsziel definiert.

Seit 1995 treffen sich die Umweltminister der UN-Staaten einmal jährlich um zu beraten, wie es weitergehen soll. In tropisch heißen Nächten mit müden Augen präsentieren sie sich dabei jedes Jahr aufs neue als Klimaretter. Handfeste Ergebnisse unterschreiten dabei in der Regel die Wahrnehmungsgrenze.

Vom 14. bis 15. Januar 2012 hat die zweite Versammlung der Mitglieder der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate (VAE), stattgefunden. Im Anschluss an die IRENA-Versammlung fand vom 16. bis 19. Januar 2012 das World Future Energy Summit (WFES) in Abu Dhabi statt. Mit der Teilnahme von Chinas Premierminister Wen Jiabao, zahlreichen Energieministern und über 26.000 Besuchern und 3000 Delegierten aus rund 140 Nationen stand der Gipfel in diesem Jahr ganz im Zeichen des kommenden UN-Jahres für “Nachhaltige Energie für alle”, für das UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in Abu Dhabi den Startschuss gab. Die UN-Initiative will bis zum Jahr 2030 neben einem Zugang zu modernen Energiedienstleistungen für alle Menschen eine Verdopplung des Anteils der erneuerbaren Energien im globalen Energiemix erreichen. (Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit)

20 Jahre nach der UN-Klimakonferenz in Rio de Janeiro wirken die Bemühungen der Bundesregierung immer noch wie aus den Anfangstagen: unbeholfen, inkonsequent und langwierig. Die Lobbyarbeit der Großkonzerne dagegen machte bisher einen durchaus effektiven Eindruck. Der zögerlichen Umbau der nationalen Energieinfrastruktur verschleppte sich immer mehr.

Am 11. März 2012 jährt sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima zum ersten Mal. Der propagierte Traum vom risikolosen und billigen Strom war ausgeträumt. Auch die PR der Stromriesen verlor nun endgültig ihre Glaubwürdigkeit. In Zusammenhang mit den Reaktorunfällen in Japan ist es in der Bundesregierung zu einem erstaunlichen Politikwechsel gekommen, der unter dem Sammelbegriff „Energiewende“ die Runde macht.

Aus diesem Grund habe ich Herrn Prof. Dr. Quaschning nach seinen Ansichten gefragt. Er ist Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin und lehrt dort seit 2004 in dem Fachbereich Umwelttechnik / Regenerative Energien.

Interview mit Prof. Dr. Volker Quaschning

René Buchfink: Herr Prof. Quaschning sie sagen 100% Erneuerbare Energien bis 2050 sind möglich. Dies erscheint in Hinblick auf die Klima- sowie Ressourcenproblematik unumgänglich. Wie bewerten Sie die Bemühungen der Bundesregierung, als ausreichend oder an welchen Stellen wünschen Sie sich konkrete Verbesserungen?

Prof. Dr. Volker Quaschning: Die neuesten Ergebnisse der Klimaforscher sagen, dass wir sogar bis 2040 unsere Energieversorgung komplett auf regenerative Energien umstellen müssen, wenn wir nicht extrem riskante Klimaveränderungen provozieren wollen. Prinzipiell gehen die Veränderungen im Energiesenktor in Deutschland zwar in die richtige Richtung, für einen wirklichen Klimaschutz ist das Tempo aber viel zu gering. Wir müssen den Umbau noch um den Faktor zwei bis drei beschleunigen, damit wir überhaupt eine Chance haben, die Klimaschutzziele zu erreichen.

Hier hat sich seit Fukushima praktisch nichts Entscheidendes getan. Wir brauchen dringend eine Vielzahl an beherzten Maßnahmen. Stattdessen diskutieren wir gerade, den Ausbau der Solarenergie wieder stark zu verlangsamen. Die angebliche Energiewende hat unsere Regierung durchaus clever verkauft. Das war es dann aber auch schon. Die Energiewende ist kein Selbstläufer und wir brauchen noch massive Anstrengungen und auch Aufklärung, um die gesamte Bevölkerung dabei mitzunehmen. Viele haben den Eindruck, die Energiewende sei schon fast geschafft, dabei fängt sie jetzt gerade erst richtig an.

René Buchfink: Die Verflechtungen zwischen Politik und den großen Energieversorgern, wie z.B. zwischen dem Land Baden-Württemberg und EnBW, sind traditionell sehr eng. Energieriesen wie EON, Vattenfall etc. entdecken die „Regenerativen Energien“ und wollen von der “Energiewende” profitieren, Stichwort Offshore, Gaskraftwerke bzw. Braunkohlekraftwerke, was halten sie davon?

Prof. Dr. Volker Quaschning: Wollen wir mit der Energiewende ernst machen, müssen wir uns bald entscheiden, welche Kraftwerke wir haben wollen. Bauen wir Solar- und Windenergie im nötigen Tempo weiter aus, werden sich bereits in 10 Jahren keine Braunkohle- und Atomkraftwerke mehr ins Netz integrieren lassen. Bislang haben die großen Energieversorger die regenerativen Energien nicht wirklich ernst genommen. Daher haben sie auch vergleichsweise wenige regenerative Kraftwerke in ihrem Portfolio.

Inzwischen ist ihnen durchaus die Konkurrenzsituation bewusst geworden. Um ihre nicht mehr zukunftsfähigen Kohle- und Atomkraftwerke noch länger betreiben zu können, versuchen sie nun, mit aller Kraft den Ausbau der Solarenergie mit Hilfe der Politik deutlich zu reduzieren. Letztendlich werden die Energieriesen aber die Energiewende nicht verhindern können. Schaffen sie nicht baldmöglichst, die Energiewende bei ihrem Kraftwerkspark einzuleiten, könnte es in einigen Jahren den einen oder anderen großen Versorger nicht mehr geben. Da die öffentliche Hand an vielen Versorgern stark beteiligt ist, wäre das sehr schade um die damit verlorenen Steuergelder.

René Buchfink: Was halten sie von den Argumenten in Hinblick auf den Ausbau der Windenergiekraftanlagen, dass Stromleitungen von Norden nach Süden fehlen und die Netzinfrastruktur nicht ausreichend ist?

Prof. Dr. Volker Quaschning: Die Netze in Deutschland sind derzeit dafür ausgelegt, den Strom sternförmig von großen zentralen Kraftwerken zu den Verbrauchern zu transportieren. Stellen wir unsere Stromversorgung im Wesentlichen auf Photovoltaik- und Windkraftanlagen um, müssen auch die Netze angepasst werden. Für Photovoltaikanlagen sind es vor allem die Nieder- und Mittelspannungsnetze, da die Anlagen in der Nähe der Verbraucher stehen. Bauen wir die Offshore-Windenergie stark aus, brauchen wir lange Hochspannungsleitungen.

Wenn man die Energiewende will, muss man auch Leitungen zubauen. Wenn man aber einen intelligenten Versorgungsmix wählt, kann man die Zahl der Leitungen minimieren du trotzdem einen schnellen Zubau erreichen. Ich habe den Eindruck, dass sich viele gerne hinter den fehlenden Leitungen verstecken und den Ausbau nur halbherzig vorantreiben, um den Umbau der Energieversorgung damit auszubremsen.

René Buchfink: Lassen sie uns nun einen Blick in die Zukunft wagen. Wird eine dezentrale Energieversorgung das Modell der Zukunft oder wird es einige wenige Großerzeuger geben oder eine Mischung aus großen und kleinen Anlagen? Was präferieren Sie?

Prof. Dr. Volker Quaschning: Große zentrale fossile oder atomare Kraftwerke wird es in 30 Jahren nicht mehr geben. Stattdessen werden wir viele dezentrale Photovoltaik-, Windkraft-, Biomasse-, Geothermie- und Wasserkraftanlagen haben. Etliche zentrale Offshore-Windparks werden ebenfalls in dem Mix eine größere Rolle spielen.

Mit intelligenten Speichersystemen und einer Verknüpfung zwischen dem Strom- und dem Gasnetz lässt sich dann auch mit einem deutlich dezentraleren, vollkommen regenerativen Kraftwerkspark eine sichere und auch bezahlbare Energieversorgung aufbauen. Damit wären dann die nötigen Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Wahrung der Lebensgrundlagen für die künftigen Generationen eingeleitet.

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17 Kommentare

Eingeordnet unter Politik, Atompolitik, Interview

17 Antworten zu “Nichts Neues seit Fukushima: Wann kommt die Energiewende?

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  2. Peter Petereit

    Auf die Energiewende werden unsere Enkel noch hoffen müssen, falls uns nicht im unmittelbaren “Gefühlsbereich” ein Reaktor um die Ohren fliegt…

    So bös’ es klingt, ich hoffe es sogar, denn Fukushima ist 1. weit weit weg und 2., hier ist es bitterkalt.
    Und der “Wähler” in unserer herrlichen Demokratie schaut selten über den Tellerrand…
    Neue KKW werden in der “Nachbarschaft” konzipiert und gebaut. Nicht in Deutschland, aber gewiß mit deutschem Kapital und Knowhow. “Energiesparlampen” vergiften die Umwelt, “Solar” wird schlechtgeschwätzt, sogar an der “Sonne an sich” hat sich schon einer versucht…
    Kriege werden angezettelt, um die Reichen dieser Welt nicht “verarmen” zu lassen.
    Orwell wird/ist Praxis (“Acta” wird so nebenbei, wenn’s keiner merkt, während des nächsten Fußballevents ratifiziert und die Vorratsdatenspeicherung gleich mit)…
    VS und BKA machen weiter wie gehabt, auf dem rechten Auge blind…

    Also, unter’m Strich, Jacob: ‘Ne ganze Menge Neues seit Fukushima. Aber nichts Neues. Es geht weiter, wie gehabt. Bis es kracht.

  3. Deswegen mahnen wir heute mit Lilien “nie wieder” und morgen “tu es wieder”! http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/02/11/das-grune-doppelgesicht/

  4. Katja

    Einem Kapitalisten ist es schnurzpiepegal, womit er sein Geld verdient – ob nun mit Atom- oder KKW oder Offshoreparks oder erneuerbaren Energien. Er produziert ja nicht, um einen Gebrauchswert herzustellen, sondern um Profit zu machen. Und angesichts des lahmen Vorgehens unserer Regierenden sind sie vielleicht nicht zu unrecht um ihren Profit besorgt und denken sich den Atom-Spatz in der Hand gewinnbringender als die Solar-Taube auf dem Dach. Oder geht die Regierung deshalb so lahm vor, weil sich die Energieriesen aus Atomstrom doch eher den höheren Profit ausrechnen? Man weiß es nicht, man vermutet aber allerhand. Ich tendiere zu letzterem.

    Was nun aber das Weltklima angeht, so erleben wir ein Trauerspiel, dessen Ausmaß aber vorhersehbar war, sofern man sich über das Gewinnstreben des Kapitals keinerlei Illusionen machte. Und da wird sich auch nichts ändern, solange die Völker stillhalten und ihre Regierungen mit der großen Industrie kungeln lassen. Dass sich da etwas ändern wird, da bin ich sehr pessimistisch.

  5. Willi Stock

    Wer soll das bezahlen? Wie sehen denn die Lösungen aus (Speicher, Netze)? Bisher nur heiße Luft, keine Konzepte und gnadenlose Umverteilungsaktion von Unten nach Oben zu Gunsten der Ökolobby.

    Über die Leistungsfähigkeit der Erneuerbaren: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=247583
    Aber wen interessiert Versorgungssicherheit, wenn man mit Halbwahrheiten aktuell viel Geld verdienen kann?

    Über die ökonomischen Zusammenhänge: http://www.slideshare.net/willlistock/kosten-energiequivalenzgesetz

    Go green – get rich

  6. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Temperaturrelevanz von CO2. Klimaschutz ist völliger Unfug.

    • Klimaschutz ist kein Unfug.

      • klean

        Klimaschutz in derzeitiger Ausprägung ist Unfug.
        Sagen wir, jeder darf dreimal pro Tag furzen. Wenn Du als Einzelner es schaffst nur zweimal am Tag zu brauchen, dann gibt Dir der Pupskontrolleur eine Bescheinigung, die dies festhält und verhökert deinen unbenutzten Darmwind an jemanden, der dies viermal am Tag benötigt. Wo bleibt die Reduktion?
        Klimaschutz ist – wie so vieles andere – Deckmantel für Geldgescheffle.

    • langlode44

      Temperaturrelevanz von CO2 – dieDosis macht das Gift!

      Klimaschutz ist völliger Unfug…richtig, das Klima können wir nicht schützen. Wie auch? Aber beeinflussen können wir es, und das nicht zu knapp!!!

  7. Emm Ess

    „Bauen wir die Offshore-Windenergie stark aus, brauchen wir lange Hochspannungsleitungen.“ –
    Ich glaube nicht. Wenn man die Offshore-Windenergie an der Küste in entsprechenden Anlagen in Gas umwandelt, könnte man dieses „Ökogas“ in das bereits in Deutschland flächendeckend vorhandene Gasnetz einspeisen und somit Flauten bei Sonne und/oder Wind durch Gaskraftwerke und/oder Blockheizkraftwerke überbrücken. Hochspannungsleitungen wären absolut überflüssig.
    Selbst Autos könnten mit diesem Gas fahren und Elektroautos wären überflüssig.
    Hier wäre doch ein riesiger Markt für diese 4 Energiekonzerne. Aber ein bisschen Umdenken fällt wohl immer schwer. Sie haben schon immer mit fossilen Kraftwerken und Atomkraft die Umwelt „versaut“, und das muss auch so bleiben, damit die Gewinne weiter sprudeln.

  8. langlode44

    Grundlage dieser Diskussion um die E Umwandlung ist doch nicht die E selbst. Das ist doch Mumpitz. Fragen wir uns doch endlich wozu wir diese riesigen E Mengen brauchen, schon wird ein Schuh draus. Es ist unsere Lebensweise, billig, billig, billig…und immer alles da. Das isses doch, dazu die die unverantwortliche Automobilität. Und die Arbeit nicht vergessen, Arbeit, Arbeit, Arbeit…warum und wozu is doch egal, Hauptsache Arbeit…da brauchts Energie dafür.

    Wenn das Menschlein, also wir, nich baldigst ausm Kindergarten rauskommt wirds bitterbitterböse…

  9. Emm Ess schrieb…

    Wenn man die Offshore-Windenergie an der Küste in entsprechenden Anlagen in Gas umwandelt, könnte man dieses „Ökogas“ in das bereits in Deutschland flächendeckend vorhandene Gasnetz einspeisen und somit Flauten bei Sonne und/oder Wind durch Gaskraftwerke und/oder Blockheizkraftwerke überbrücken.

    Lächerlich, dieser Vorschlag. Wie teuer soll das Gas sein?
    langlode44 schrieb….

    Temperaturrelevanz von CO2 – dieDosis macht das Gift!

    Von 1.000.000 Luftmoleküle sind 386 CO2 Moleküle. Lächerlich.

    Grundlage dieser Diskussion um die E Umwandlung ist doch nicht die E selbst. Das ist doch Mumpitz. Fragen wir uns doch endlich wozu wir diese riesigen E Mengen brauchen, schon wird ein Schuh draus. Es ist unsere Lebensweise, billig, billig, billig…und immer alles da. Das isses doch, dazu die die unverantwortliche Automobilität. Und die Arbeit nicht vergessen, Arbeit, Arbeit, Arbeit…warum und wozu is doch egal, Hauptsache Arbeit…da brauchts Energie dafür.

    Es geht primär um Wachstum! Der Wachstumswahn Hand in Hand mit dem Renditewahn.

  10. Ich denke das man die Notwendigkeit für ein nachhaltiges Auskommen und einen bedachten Umgang mit unseren Resourcen unserer Erde, nicht ersthaft in Frage stellen kann.

    Elektrische Energie ist nicht per se schlecht, auch spielt es eher eine kulturelle Rolle, vieviel man davon benötigen möchte, wesendlich entscheidener ist, zu welchen Preis (Umwelt/Resourcen) man elektrische Engergie man haben will. Das entscheidene bei der Diskusion ist, kommt der Strom aus Regenerativen Energien, Ja oder Nein. Auf der Welt herrscht vieles, aber kein Engergiemangel. Die Technolgien die Energie aus Wind, Sonne, Wasser oder Erdwärme zu verstromen sind da.

    @Em Ess – Windkraftanlagen erzeugen elektrische Engergie, das hat mit Gas 0, in Worten Null, zu tun.

    • Emm Ess

      @ rené – schau mal bei greenpeace-energy nach, wie die aus elektrischer Energie, erzeugt aus Windkraftanlagen, ein “Ökogas” machen. Sie nennen es “pro Windgas” und das zu vertetbaren Kosten. Auch eine Fa. in Stuttgart baut momentan eine ähnliche Anlage zusammen mit “Audi”, die mit diesem Ökogas ihre Autos fahren lassen wollen.

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  13. K.S.

    In Brasilien mitten im Amazonasgebiet im Regenwald soll das größte Wasserkraftwerk der Welt gebaut werden, was bedeutet, der Regenwald muss z.T. verschwinden. Die Indianer, die dort leben, klagen an und wehren sich – aber wie es aussieht – mit wenig Erfolg.
    Zu groß und zu stark sie die weltweiten Unternehmen.

    zu AKWs. Es ist möglich, alle sofort stillzulegen – irgendwo habe ich mal gelesen, dass nach Fukushima und die neuen Verhandlungen mit den Stromriesen wir auch an der Nase herumgeführt worden sind und der Ausstieg nicht wirklich feststeht.

    Ich habe mir ein kleines Büchlein über die nachdenkseiten vor einiger Zeit bestellt. Es heisst: der Krenschmelze keine Chance! Vorrang für Kraft-Wärme-Kopplung. Alle AKW sofort stilllegen. Von Klartexr – http://www.klatext-info.de

    Leider habe ich es noch nicht gelesen – zu wenig Zeit – aber heute, mal beim Querlesen z.B. Bau neuer Kohlekraftwerke durch Stadtwerke. Der StadtwerkevrbundTrianel – ein Zusammenschluss von 50 Stadtwerken baut in Lünen eine neues Steinkohlekraftwerk, ein weiteres soll in Krefeld folgen.
    Stadtwerkekonsortium Südweststrom mit ca.70 Stadtwerken plant ein neues Steinkohlekraftwerk in Brunsbüttel, welches dann das größte in ganz Europa sein wird.
    Die beteiligten Kraftwerke wollen sich von den großen Stromriesen unabhängiger machen indem sie selbst Strom möglichst billig erzeugen und teuer verkaufen können. Die Nebenwirkungen solchen Handelns interessiert sie nicht, obwohl sich tausende Bürger dagegen wenden.

    Die Gier der Betreiber ist nach wie vor maßlos, die sozialen Kompetenzen auf Null geschrumpft oder nie vorhanden.

    Ich denke, dass es in D wieder eine starke Opposition und gebündelte Aktivitäten gegen diese Großindustrien geben muss und wieder hin zu kleinen, übersichtlichen Einheiten. Leider sind die Grünen in die “fetten, satten Jahre!” gekommen und nicht mehr hilfreich.

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