Papa ante Portas: Was hat der Papst im Parlament verloren?

17.09.2011 – Vom 22. bis zum 25. September wird Joseph Aloisius Ratzinger, alias Papst Benedikt XVI, Deutschland besuchen. Während es nicht ungewöhnlich ist, das die Oberhäupter der römisch-katholischen Kirche einer regen Reisetätigkeit nachgehen, sorgt die Einladung an den Pontifex, während seines Aufenthaltes im deutschen Bundestag zu sprechen, für heftige Kontroversen.

Bisher haben sich rund 100 Abgeordnete der SPD, der Grünen und der Linkspartei entschieden, der Ansprache fernzubleiben. Das Bündnis „Der Papst kommt!“ ruft für den am 22. September ab 16 Uhr zu einer Demonstration am Potsdamer Platz auf und hat eine Resolution formuliert, die zur Mitzeichnung zur Verfügung steht.

Die Kritik an dem Aufritt des Papstes im Bundestag richtet sich vor allem gegen die offizielle Position der katholischen Kirche in Bezug auf die Rechte von Frauen und Homosexuellen, gegen die „Kondom-Politik“ des Pontifex und gegen das völkerrechtlich umstrittene Konstrukt „Vatikanstaat“.

Zollitsch vermisst Freundlichkeit, Respekt und Noblesse

„Ich bedaure, dass Bundestagsabgeordnete wegbleiben und die Rede boykottieren wollen. Es gehört sich, einen solchen Gast mit der notwendigen Freundlichkeit, mit Respekt und Noblesse aufzunehmen.“

So brachte Robert Zollitsch, der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, seine Enttäuschung angesichts der ablehnenden Reaktionen auf den Papstbesuch und dessen Auftritt im deutschen Bundestag gegenüber der Zeitung Donaukurier zum Ausdruck.

Wenn die katholische Kirche davon spricht, was sich gehört und was nicht, dann ist grundsätzlich Argwohn geboten. Immerhin haben sich die wechselhaften vatikanischen Maßstäbe für angemessenes und richtiges Verhalten in den vergangenen Jahrhunderten für unzählige Menschen nicht selten höchst unangenehm ausgewirkt. Kritikern der Kirche, Wissenschaftlern, Freidenkern, Vertretern anderer Glaubensrichtungen, Abtrünnigen, Frauen, Homosexuellen und Denunzierten wäre viel daran gelegen gewesen, unbehelligt oder zumindest am Leben zu bleiben. Von Freundlichkeit, Respekt oder Noblesse einmal ganz zu schweigen.

Dass nun ausgerechnet die Organisation, die für Viele nach wie vor ein Synonym für Verfolgung, Ermordung, Folter und Denkverbote ist, Freundlichkeit, Respekt und Noblesse für sich reklamiert, wirkt befremdlich. Dabei lässt sich die Bundesregierung den Besuch des Kirchenoberhauptes rund 30 Millionen Euro kosten. Angesichts dieser Ausgaben von mangelnder Noblesse zu sprechen, könnte man mit Recht als unverschämt bezeichnen.

Ganz sicher scheint sich Robert Zollitsch seiner und der Position seines Chefs jedoch nicht zu sein. Jedenfalls hat er im Namen der deutschen Bischöfe vor überzogenen Erwartungen an den Papstbesuch gewarnt. Am Ende könnte sonst Enttäuschung stehen.

Trennung von Staat und Kirche: Beim Geld hört die Feindschaft auf

Der Papst vertritt in Deutschland lediglich 30,2 Prozent der Bevölkerung, wenn man alle Menschen berücksichtigt, die der katholischen Kirche angehören. Hierzu zählen auch Neugeborene oder Klein- und Schulkinder, deren Kirchenzugehörigkeit auf dem Willen der Eltern basiert, Menschen, denen der Kirchenaustritt zu aufwendig oder zu teuer erscheint und solchen, die über ihre klerikale Mitgliedschaft einfach nicht nachdenken.

Nähert man sich dieser Einschätzung über die Beurteilung der Zahl an praktizierenden Christen – im Jahr 2008 besuchten gerade einmal 4,4 Millionen Deutsche überhaupt einen christlichen Gottesdienst – dann fällt die Bilanz für den Pontifex noch deutlich schlechter aus.

Angesichts der Bereitschaft der Bundesregierung, Ratzinger trotz der geringen Anhänger- und Mitgliedsquote zur staatlich finanzierten Werbeveranstaltung in das Parlament einzuladen, fragt man sich, warum nicht auch der Vorsitzende des ADAC, das Oberhaupt des deutschen Sportbundes oder die Verbandschefs der Zigaretten- und Alkohol-Industrie dazu eingeladen werden, sich im Bundestag den Abgeordneten und der Öffentlichkeit mit ihren Botschaften und Thesen zu präsentieren.

Den Wunsch des Papstes, seine deutschen Schäfchen zu besuchen, kann man dagegen schon besser verstehen: Immerhin subventioniert der Staat die christlichen Kirchen pro Jahr mit rund 15 Milliarden Euro. Dieser Kostenblock setzt sich aus Zahlungen der Kommunen an die Kirchen, aus der Finanzierung des konfessionellen Religionsunterrichts, aus der Ausbildung von Theologen an staatlichen Universitäten, aus Gehältern und Pensionen von Bischöfen, Dignitären, Kanonikern und Domkapitularen, aus den Aufwendungen für die Denkmalpflege kirchlicher Gebäude, aus der Seelsorge bei Militär, Polizei, in Gefängnissen und Anstalten, aus der Produktion und Ausstrahlung christlicher Sendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, aus der Unterstützung für christliche Missionswerke, kirchliche Kultur, christliche Orden und Stiftungen und aus der Kostenübernahme für Kirchentage zusammen.

Hinzu kommen die Verluste durch weitreichende Steuerbefreiungen der Kirchen und durch die Eintreibung der Kirchensteuern durch den Fiskus.

Unberücksichtigt hierbei sind die Aufwendungen des Staates für die kirchlichen Sozialeinrichtungen von Caritas und Diakonie. Krankenhäuser, Pflegeheime, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen die sich in der Trägerschaft der Kirchen befinden, werden mit einem Anteil von mehr als 90 Prozent durch den Staat finanziert. Obwohl die Kirchen, neben ihrem Namen, lediglich einen vergleichsweise kleinen Obolus beisteuern, herrscht dort uneingeschränkt das kirchliche Selbstbestimmungsrecht, während das gesetzliche Arbeitsrecht in den kirchlichen Einrichtungen außer Kraft gesetzt ist.

Staatschef oder Kirchenmann: Ratzinger in doppelter Mission

Joseph Ratzinger reist in doppelter Mission. Zum einen ist er der Regierungschef des Vatikan, zum anderen das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. In welcher Eigenschaft der 84-jährige den deutschen Bundestag besucht, darüber herrscht Unklarheit.

Anhänger des Papstes erhoffen sich von seinem Besuch und seiner Ansprache vor allem wichtige Impulse für die Gesellschaft, das Zusammenleben und das Miteinander der Menschen im Lande und verweisen darauf, dass sich Ratzinger nicht innenpolitisch äußern würde.

Ein Blick auf das prall gefüllte Reiseprogramm des Pontifex bestätigt dies allerdings nicht. Am 24. September wird sich der Papst nämlich in Freiburg mit Helmut Kohl treffen, um den Altkanzler und überführten Veruntreuer von Spendengeldern für sein Lebenswerk als „Kanzler der Einheit“ zu ehren. Dies klingt eher nach einer staatsmännischen als nach einer religiösen Geste und bildet zudem ein sehr deutliches Statement in Bezug auf innenpolitische Angelegenheiten der Bundesrepublik.

Andrej Hunko, Bundestagsabgeordneter für die Linksfraktion, drückt seinen Widerstand gegen den Besuch des Papstes in seiner Rolle als Staatschefs folgendermaßen aus:

„Der Papst ist Repräsentant einer vordemokratischen Organisation. Über das völkerrechtlich umstrittene Konstrukt Vatikanstaat verschafft sich die katholische Kirche das Privileg, ihren Vertreter „Staatsbesuche“ abhalten zu lassen. Diese Konstruktion ist mit einer demokratisch gebotenen Trennung von Staat und Religion, sowie der Gleichbehandlung der Religionen nicht vereinbar.“

Auch ohne innenpolitischen Impetus fällt es schwer nachzuvollziehen, was das Oberhaupt einer diktatorisch geführten Kirche in einem demokratischen Parlament verloren hat.

Der Papst ist für die Unterdrückung von Lesben und Schwulen auf der ganzen Welt verantwortlich, verurteilt die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare als „Legalisierung des Bösen“ und diffamiert freiheitliche Gesellschaften als „Diktaturen des Relativismus“.

Die „Kondom-Politik“ der katholischen Kirche verhindert in vielen Ländern die HIV-Prävention und nimmt Krankheit und Tod billigend in Kauf, um ihre längst überkommene und realitätsferne Sexualmoral zu schützen. Der Vatikanstaat scheut nicht davor zurück, gemeinsam mit brutalen Diktaturen massiv gegen Menschenrechte vorzugehen, unterstützt Holocaust Leugner, verweigert von Hunger und Tod bedrohten Menschen die Hilfe aus dem unermesslichen Vermögen der katholischen Kirche und vernachlässigt sträflich seine Aufgabe zur deutlichen und konsequenten Ächtung von Krieg, Gewalt, Folter und Verfolgung.

Bündnis „Der Papst kommt!“: Boykott, Resolution und Demo

In der Öffentlichkeit wird der Boykott des päpstlichen Bundestagsauftritts hauptsächlich als Angelegenheit der Linkspartei kolportiert. So schreibt Robin Alexander heute für die WELT ONLINE unter dem Titel „Die Papst-Tunte und der schwule Swingerclub“ unter anderem: „Die linke Aversion gegen den Papst geht auf den nie aufgearbeiteten Christenhass der SED zurück“. Die CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt empfindet den Boykott der Rede im Bundestag als „intolerantes Verhalten“ und betont: “Die Linke beweist einmal mehr, dass ihr Mittel der Straßenkampf ist und nicht die besonnene Auseinandersetzung mit Argumenten“.

In Wirklichkeit zieht sich die Ablehnung gegen den Auftritt des Papstes vor dem Parlament allerdings auch durch andere Fraktionen. So werden nach bisherigem Stand 25 Prozent der SPD-Fraktion, 33 Prozent der Grünen und 50 Prozent der Abgeordneten der Linkspartei der Veranstaltung im Bundestag fernbleiben.

Das Berliner Bündnis „Der Papst kommt!“ hat eine Resolution formuliert, in der vor allem die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes, die Missachtung der Rechte von Frauen, die Kondom-Politik des Vatikans und die demokratiefeindliche Position des Kirchenoberhauptes kritisiert wird. Unter anderem heißt es hier wörtlich:

„Wir protestieren gegen die demokratiefeindliche Politik von Papst Benedikt XVI., der die freiheitliche Gesellschaft eine „Diktatur des Relativismus” nennt. So hat er z.B. die Pius-Brüder wieder in die Kirche aufgenommen, obwohl sich in deren Reihen Holocaust-Leugner finden, sie die freiheitliche Demokratie ablehnen und die Strafbarkeit gleichgeschlechtlicher Beziehungen fordern.“

Die Resolution steht auf den Internetseiten des Bündnisses zum Download und zur Mitzeichnung zur Verfügung. Für den 22. September hat das Bündnis zusätzlich zu einer Demonstration gegen den Auftritt des Papstes im deutschen Bundestag aufgerufen.

Die Protestveranstaltung steht unter dem Motto „Keine Macht den Dogmen“ und lädt Mitglieder, Anhänger und Sympathisanten ab 16 Uhr auf den Potsdamer Platz ein, wo die Demonstration mit einer Auftakt-Kundgebung beginnen wird. Der Demonstrationszug wird im Anschluss vorbei am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, entlang „Unter den Linden“ bis zum Bebelplatz führen. Dort findet vor der Hedwigs-Kathedrale die Abschluss-Kundgebung statt.

Auf den Internetseiten des Bündnisses wurden die Statements verschiedener Prominenter zum Papstbesuch veröffentlicht. Unter anderem äußern sich hier Andrej Hunko, Uta Ranke-Heinemann, Volker Beck und Rosa von Praunheim kritisch.

Wer die Gelegenheit dazu hat, der sollte die Demonstration in Berlin aktiv unterstützen. Wem dies nicht möglich ist, der kann zumindest die Resolution des Bündnisses unterzeichnen und so ein deutliches Zeichen gegen den Auftritt des Papstes im deutschen Bundestag setzen.

14 Kommentare

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14 Antworten zu “Papa ante Portas: Was hat der Papst im Parlament verloren?

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  2. Ich fände es ja einmal spannend zu wissen, wie die „fernbleibenden“ Abgeordneten reagieren würden, wenn anstatt des Papstes der Dalai Lama vor dem Bundestag sprechen würde. OK, das ist hypothetisch, da der Lama seit kurzem kein „Staatsoberhaupt im Exil“ mehr ist und die Chinesen das ohnehin verhindern würden. Die Vorwürfe (u.a. vordemokratisch) lassen sich jedenfalls auch 1:1 auf den Lama übertragen.

  3. Ja, da stellt sich einem das Nackenhaar auf, aber was erwartet man schon einer christlich dempkratischen Führung, wenn diese Bezeichnung nicht schon ein Widerspruch in sich ist!!??

    Wenn das kein Wunder ist: ein toter Gott, ein totes Christentum, eine tote Kirche – und Generationen von Pfaffen, die fort und fort davon leben!
    (Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller u. Historiker)

  4. echi

    Der letzte intelligente Mensch dieser Welt war ja der ägyptische Pharao Echnaton. Seinen Satz, dass die Sonne der
    einzige Gott ist, könnte sogar ein heutiger Biologe unterschreiben.

    Seine Nachfolger (Juden, Christen, Muslime) waren
    leider weitaus dümmer als Echnaton, und glaubten, einen weiteren Gott neben der (sichtbaren) Sonne erfinden zu müssen.
    Das Resultat ist ja bekannt: Terror, Fundamentalismus, Kriege, etc.

    Lieber also wieder ein solcher Echnaton, als einen
    jüdisch-christlich-deutschen Papst!!!!

    • echznaton

      @Der letzte intelligente Mensch dieser Welt war ja der ägyptische Pharao Echnaton. Seinen Satz, dass die Sonne der
      einzige Gott ist, könnte sogar ein heutiger Biologe unterschreiben.

      Seine Nachfolger (Juden, Christen, Muslime) waren
      leider weitaus dümmer als Echnaton, und glaubten, einen weiteren Gott neben der (sichtbaren) Sonne erfinden zu müssen.
      Das Resultat ist ja bekannt: Terror, Fundamentalismus, Kriege, etc.

      Lieber also wieder ein solcher Echnaton, als einen
      jüdisch-christlich-deutschen Papst!!!!

      Und: einen Atheismus hat es nie wirklich gegeben! Selbst in Erfurt gab es noch zu DDR Zeiten Pastoren (wie Frau Merkels Vater), Stalin war ein griechisch-orthodoxer Georgier, Mao war ein Schüler des jüdischen Marxisten Marx, und Hitler war ein Erzkatholik aus Braunau…

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  6. In einem Staat, der von religiösen Institutionen wie der Kirche in säkularem Sinne getrennt sein will, betrachte ich eine Rede des Papstes im Parlament durchaus als problematisch. Der Papst ist kein Politiker und soll auch keiner sein. Er vertritt die Kirche und darf in politischen Angelegenheiten Deutschlands nicht den Stellenwert haben, der ihm hiermit scheinbar eingeräumt wird.

    Parteien, die christliche Grundsätze vertreten, finden sich zur Genüge.

  7. Was soll die Aufregung? Wenn die Merkel spricht, dann fehlen im Plenum auch eine Menge an Abgeordneten; wenn der Gabriel spricht, dann vertreiben sich auch viele Abgeordnete ihre Zeit mit für sie interessanteren Themen; wenn der Rösler spricht, dann auch meist vor leeren Rängen, und auch dem Gysi gelingt es nur bei Haushaltsdebatten, 60 % der Abgeordneten zu verärgern.
    Seit wann besteht für Parlamentarier Anwesenheitspflicht – außer: die Fraktionsführung diktiert das?!
    Seit wann sind Abgeordnete in Sachen Parlamentsdebatten den Höflichkeitsvorstellungen der Plappernden Kaste – und nicht ihrem Gewissen verpflichtet?!
    Hier wird wieder mal mit unredlichen Mittel – „unhöfliches Verhalten“ – das DDR-Modell von Parlamentarismus als Akklamationsinstanz gerade von jenen Politikern beschworen, die sich so vehement dagegen verwahren, totalitäre Gesinnung zu praktizieren. Sie tun es!

  8. „denen der Kirchenaustritt zu aufwendig oder zu teuer erscheint“
    können Sie bitte erklären, was mit zu teuer gemeint ist? Meines Wissens nach kostet ein Austritt doch kein Geld. Man muss sogar die Kirchensteuer nicht mehr zahlen. Oder?

  9. Einige Bundesländer fordern eine Gebühr für den Kirchenaustritt. Sie beträgt

    in Bayern 31 Euro
    in Hessen 25 Euro
    in Mecklenburg-Vorpommern 10 Euro
    in Niedersachsen 24 Euro
    in Nordrhein-Westfalen 30 Euro gemäß Kirchenaustrittsgesetz NRW (seit Mitte 2006)
    in Rheinland-Pfalz 20,45 Euro
    im Saarland 30,70 Euro
    in Sachsen-Anhalt 25 Euro

    in Berlin kostenlos
    in Bremen bei den Kirchen kostenlos, beim Standesamt 5 Euro

    Quelle Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenaustritt#Austrittsgeb.C3.BChren

  10. Unglaublich! Danke für die Antwort. Ich habe auch Ihren Artikel „Gottesstaat Deutschland“ gelesen. Ich konnte es mir nicht vorstellen, so etwas in Deutschland …

  11. Man kann über viele Ansichten der rk Kirche streiten, und es ist ihr gutes Recht, ihre Ansichten zu behalten. Das tun zig andere auch. Nur was mir so übel aufstösst ist immer, dass sie nicht ansatzweise einen Teil ihrer angeblichen Aufgaben erfüllt. Sie hat für mich keine Daseinsberechtigung, in dem Sinne, das sie garnicht das erfüllt, was ihr eigentlicher Zweck ist, und dafür überall Geld kassiert. Das finde ich die wirkliche Sauerei.

    Was ist an der rk Kirche eigentlich besser, als an irgendeiner Sekte? Das hat schon lange nichts mehr mit Religion zu tun, sondern diese Institution ist eine Art „Weltkonzern“, die Besitztümer anhäuft, und das ungehindert seit Jahrhunderten, und diese aber nicht dem Zweck zugeführt werden, auf Grund dessen sie eingezogen werden.

  12. echnaton

    “Ich bin glücklich, dass ich … nun bei euch in Freiburg sein darf, von der Sonne beleuchtet und erwärmt” (Papst Ratzinger in Freiburg, heute).

    Ja, der altägyptische Echnaton von damals war wirklich der letzte intelligente Mensch dieser Welt(und wurde natürlich von den neidischen Priestern aus der Geschichte entfernt)… Und ich muss leider überall noch mit Iddioten leben…

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