Alexander Nabert interviewt Jacob Jung: „Ich brauche ein Ventil“

Some content on this page was disabled on 30. June 2020 as a result of a DMCA takedown notice from Alexander Nabert. You can learn more about the DMCA here:

https://en.support.wordpress.com/copyright-and-the-dmca/

24 Kommentare

Eingeordnet unter Interview, Politik

24 Antworten zu “Alexander Nabert interviewt Jacob Jung: „Ich brauche ein Ventil“

  1. Pingback: Alexander Nabert interviewt Jacob Jung: “Ich brauche ein Ventil” | Die besten deutschen Blogs aller Zeiten

  2. Peter Petereit

    Ich frage nicht: Wer bist Du, Jacob Jung?
    Bei B.Traven ist es heute noch nicht ganz klar.
    Aber der Inhalt des Geschriebenen hat Gehalt.
    Und darauf kommt es an.
    Danke. Und möglichst wenig „Tiefs“…

  3. Ja, lieber Jacob Jung, auf genau diese Motivation habe ich getippt bei dir. Und da es auch meine ist und ich ungefähr genauso wie du rangehe an die Themen, denke ich, ich habe gesucht und gefunden.

  4. OMJ

    Lieber „Jacob Jung“,
    auch ich gehöre seit einigen Wochen zu Deinen „Followern“. Es ist der erste Blog, den ich wirklich regelmäßig lese. Warum? Eine in der Tendenz grundsätzliche Übereinstimmung der Sichtweisen kann ich sicher nicht von der Hand weisen. Wer läse schon gerne regelmäßig die FAZ oder „Neues Deutschland“, wenn er nicht eine „harmonische Resonanz“ empfände.

    Entscheidend für mich ist jedoch die differenzierte, profunde Betrachtungsweise und eine präzise, schnörkellose Darstellung.
    „Beim Schreiben an einen Leser, an ein kritisches Gegenüber zu denken, verändert die eigene Haltung grundlegend. Es entsteht das Gefühl, eine Verantwortung zu tragen. Andere verlassen sich auf die Informationen, die man vermittelt.“
    Diese Haltung lese ich in Deiner Umsetzung. Und bin – wenn auch nicht immer voller Zustimmung – stets interessiert und dankbar für Deine Auseinandersetzungen & Kommentare.

    In diesem Sinne wünsche auch ich möglichst wenig „Tiefs“ – und an dieser Stelle mal ein dickes Lob & Anerkennung für Deine bloggerische Tätigkeit!

  5. werter jacob, wenn jemand mit dir ein interview gemacht hat, heißt das doch, dich gibt es wirklich.

    • ich habe mich bisher ständig gefragt, wer Du bist, Jacob, weil ich meine Quellen kennen will. Jetzt kenne ich Dich gut genug, mehr ist nicht notwendig. Deine Artikel sprechen für sich und ich checke so oder so immer alles in irgend einer Weise gegen, sobald mich die Dinge interessieren. Mir gefällt, was Du machst und ich wünsche mir, dass Du es noch ein ganzes Weilchen machst. Denn eines ist klar, nämlich dass es auch mühselig ist, so zu schreiben, wie Du es tust.

  6. Hartmut

    Das Interview hat mir gut gefallen. Es ist ein Spiegelbild der Artikel von Jacob Jung. Klare, präzise Ausführungen und für mich wesentlich, immer in Begleitung einer humanistischen Idee.
    Auch wenn Jacob Jung eine juristische Person ist, so ist aber die natürliche Person, die dahinter steht, eine sympathische Person.;-)

    LG Hartmut

  7. catman

    Wir lesen uns 🙂

  8. Hallo Jacob,

    durch die wiederholten Verweise auf den Nachdenkseiten bin ich auf Deinen Blog aufmerksam geworden und bin inzwischen regelmäßiger Leser. Ich möchte mich für Deine stringenten Beiträge bedanken, die mich immer zum Nachdenken anregen. Hoffentlich verlässt Dich Deine Muse nicht so bald. 🙂

  9. Floh

    Wenn es deinen Blogg nicht gäbe , müßte er noch erfunden werden bzw. ich wüßte gar nicht, was ich nach den „Nachdenkseiten“ und das ist oft viel ,lesen sollte.
    Vor allem man kann auch seine Meinung kundtun und das gelesene, wie du schon sagst, besser verarbeiten .Vor allem aber und das ist für mich immer das Aufregendste , wie ticken die Anderen und was für Meinungen gibt es zu den verschiedensten Themen. Anerkennung von mir u. Hochachtung für dein Engagement und die Ehrlichkeit.
    Daher danke Jakob´lass, die Gesellschaft nicht im Stich .
    Wenn ich’s könnte, würde ich es auch so machen.

    • Lucia

      Als „Kommentar“ zu Floh, weil ich das ganz ähnlich sehe.

      Ich habe Ihren Blog vor kurzem, auch über die Nachdenkseiten, kennengelernt. Es ist der erste Blog, in den ich nicht einfach nur neugierig reingeschaut hab, sondern der mich festgehalten hat. Danke für den Raum, den Sie Ihren Lesern geben, auf Ihre Artikel und untereinander zu reagieren. Sie haben das prima organisiert, auch für Neulinge wie mich. Ihre Artikel, ob nun eher den Fakten gewidmet oder persönlicher Kommentar, regen zum Nachdenken an, sie „erschlagen“ einen nicht sondern öffnen den Geist. Das spürt man auch an den Reaktionen, so divers sie sein mögen, es ist wirklich „Bewegung“ im Gespräch. Auch Ihre Reaktivität, wenn Sie direkt angesprochen werden, finde ich ausgezeichnet.
      Schön dass es sowas gibt !
      Freundliche Grüsse
      Lucia

  10. Emm Ess

    Prima Interview!
    Dennoch würde mich interessieren, was die Einrichtung und der Unterhalt solch eines Blogs kosten? Kann nicht viel sein, wenn man auf Werbung verzichten kann. Oder doch?
    Ich finde, man sollte Werbung grundsätzlich verbieten. Erstens wäre es besser für die Umwelt, wenn nicht soviel konsumiert würde. Zweitens würde ein Wachstum entstehen, dass sich überwiegend auf ein Immer-Besser, als auf ein Immer-Mehr konzentriert.
    Durch solch ein (einen?) Blog, wie diesen hier, fühle ich mich wesentlich besser informiert als durch den mengenmäßigen Quatsch z. B. einer Bild oder anderen Zeitungen.
    Es freut mich, dass viele Printmedien nur noch mit massivem Einsatz von Werbung und Sensationshascherei ihre Auflage halten können. Irgendwann wird auch das nichts mehr nützen. Dann wird das (der?) Blog von Jacob Jung nicht mehr 3.000 Aufrufe/Tag haben, sondern hunderttausende/Tag, mit positiven Folgen für ein einsichtvolles, reales, zweckmäßiges und vernünftiges Verhalten aller Menschen in unserer Gesellschaft.
    Hier wird eine fruchtbare Art von Meinungsmache betrieben. Danke!

    • Kurze Antwort zur Kostenfrage: Bisher habe ich es hinbekommen, dass mich die Einrichtung und der Unterhalt des Blogs nichts gekostet haben. (Außer einer Menge Zeit natürlich)

      Die Grundfunktionen von WordPress.com stehen kostenlos zur Verfügung. Das Unternehmen bietet zusätzliche Funktionen an, die mit monatlichen oder einmaligen Kosten verbunden sind. Auf diese habe ich aber bewusst verzichtet.

      Beispiele für solche Funktionen sind unter anderem, dass man eine eigene Internetadresse hinterlegen kann (dann wäre das Blog z.B. auch unter jacobjung.de zu erreichen, was ich für verzichtbar halte), dass man auf kostenpflichtige Designs zurückgreifen kann (ich finde das kostenlose, das ich hier verwende, ganz okay) oder dass Besuchern keine Werbung eingeblendet wird. Hierüber hatte ich tatsächlich kurz nachgedacht, allerdings kann jeder solche Werbeanzeigen verhindern, indem er ein entsprechendes Programm (Add-Blocker) in seinem Browser installiert.

      Darüber hinaus nutze ich ausschließlich kostenlose soziale Netze, Presseportale oder andere Verbreitungsmöglichkeiten, um auf das Blog und die einzelnen Artikel aufmerksam zu machen. Mit anderen Worten: Ich habe bisher keinen Cent ausgegeben und auf der anderen Seite auch keinen Cent eingenommen und so soll es sein und bleiben 😀

  11. kilo

    Jacob, Jacob, Jacob…..
    wenn es eines gibt das du mich gelehrt hast, dann ist es die auseinandersetzung mit den inhalten einer aussage und ich überlege mir grade tatsächlich einen eigenen blog zu schreiben, jedoch keinen politischen….das überlasse ich lieber euch redegewandten….
    you’ll never walk alone, NEVER!!!

  12. Pingback: Jacobs Woche (12.2. – 18.2.2012) | Jacob Jung Blog

  13. Pingback: Jacobs Woche (12.2. – 18.2.2012) | Die besten deutschen Blogs aller Zeiten

  14. K.S.

    Schönes Interview. Das Schönste am Blog ist neben den interessanten Artikeln, zeitnah und echt die Kommentarfunktion. Ohne diese wäre jedes Blog ein Nichts. Keine Zeilenbegrenzung, keine Zensur. Ich lerne und lese hier viel, woanders auch durch die Hinweise auf den NDS und freue mich, wenn ich im Laufe des Tages bei Jakob lande, wie in einer gemütliche Kneipe, und mit anderen politisieren kann.

    Online-Zeitungen drucken manches nicht, wenn es nicht zum Stil der Zeitung gehört, was ich als sehr frustrierend erlebe. Denn auch als Kommentatorin mache ich mir Gedanken, wie und warum ich antworte und was Ich vermitteln will.

    Jakobs Blog ist für mich auch ein Ventil, denn Familie und Freundeskreis ist fast nicht an politischen Themen interessiert, was hier durch Jakobs „kleinen Blog zwei Klicks weiter“ (die kleine Kneipe an der Ecke) super kompensiert.

    Also Jakob. Weiter so. Blogs sind für die Demokratie überaus wichtig.

  15. Anstelle einzelner Antworten auf Eure bisherigen Kommentare:

    Ich wil mich ganz herzlich für die Zustimmung und Anerkennung bedanken, die Ihr mir mit Euren Beiträgen ausgesprochen habt. Sollte ich in Zukunft mal wieder verzagt sein oder sogar mit dem Gedanken spielen, das Bloggen aufzugeben, werde ich einfach diesen Kommentarverlauf lesen und dann ermutigt weitermachen. Danke Euch allen. LG, Jacob

  16. Zur Frage der Un-/Entgeltlichkeit, habe ich die folgende „Paywall“ auf meinem Blog eingerichtet: http://andreasmoser.wordpress.com/2012/01/29/paywall/ – Leider machen nicht viele Leser mit, aber wenige sind mehr als keine.

  17. Graf Zahl

    Hallo lieber Jacob,

    das war wirklich ein sehr gutes Interview! Ich bin irgendwann über ASR über Dich aufmerksam geworden und reise mehrmals am Tag bei Dir vorbei. Manchmal meine ich den Druck zu spüren, der auf Dir lastet, wenn Du nicht schreibst, denkst, aber schreiben zu müssen?! Schreib‘ bitte weiterhin nur, wenn Du Lust dazu hast. Lass Dich niemals drängen! Vor allem nicht von Dir selber.

    Dein Blog ist unglaublich hoffnungsvoll, weil er zeigt, dass es Menschen gibt, die mit Empathie ausgestattet sind. Ohne Empathie gäbe es keinen Grund mehr hier zu bleiben. Chapeau! Weitermachen!!!

  18. King Nothing

    Hallo Jacob … daß du unter Psyeudonym bloggst, war mir ehrlich gesagt bis gerade eben gar nicht bewußt. Ich kann deine Entscheidung allerdings sehr gut nachvollziehen, nicht unter deinem Realnamen aufzutreten. In diesem Zusammenhang halte ich auch die Möglichkeit, im Internet auch anonym bzw. unter Pseudonym zu veröffentlichen, für unverzichtbar für die uneingeschränkte Wahrnehmung der Meinungsfreiheit. Seine Ansichten öffentlich zu vertreten, muß möglich sein, ohne daß man dafür im „realen“ Leben mit (negativen) Konsequenzen rechnen muß.

    Auch ich könnte mir das Betreiben eines Blogs nur unter einem Pseudonym vortstellen. Ich mußte allerdings bei einigen Recherchen feststellen, daß die momentane Rechtslage in Deutschland dies durchaus nicht unproblematisch macht. Denn wir haben in D (unter anderem verankert im TMG) eine Impressumspflicht für alle Webseiten, die nicht rein persönlichen Zwecken dienen. Und wenn man mal einige Einschätzungen dazu liest, ist unter Juristen eigentlich gängige Meinung, daß damit auch Blogs, vor allem welche wie deines, die sich an die Öffentlichkeit wenden, unter diese Impressumspflicht fallen würden. Dies würde also bedeuten, daß Betreiber dieser Seiten gesetzlich dazu verpflichten wären, mindestens ihren vollen Namen, eine ladungsfähige Anschrift sowie zwei Möglichkeiten der Kontaktaufnahme (Mailadresse und Telefonnummer) auf ihrer Seite zu veröffentlichen. Ich finde diese Gesetze ungeheuerlich. Sie machen, will man sich juristisch korrekt verhalten, das anonyme Betreiben einer Webseite in Deutschland in fast allen Fällen gesetzeswidrig. Da kann man als z.B. linker Blogger ja auch gleich den NPD Ortsvorstand zum Kaffee einladen oder sein Auto vorsorglich selbst anzünden.

    Hier ein ausführlicher Artikel zu dem Thema von einem Juristen, inkl. HInweise auf entsprechende Paragraphen:
    http://www.linksandlaw.info/Impressumspflicht-Notwendige-Angaben.html

    Ich muß sagen, daß mir diese Gesetzeslage das Eröffnen eines eigenen Blogs richtig mies gemacht hat. Ich habe keine Lust, wegen solchen Unsinnigkeiten auch noch abgemahnt zu werden. Apropos Abmahnungen: Die bekommt man ja auch gerne einmal, weil man in Blogs Urheberrechte verletzt, zum Beispiel in dem man Bilder verwendet, an denen man nicht die Rechte hat. Deswegen würde mich in diesem Zusammenhang auch mal interessieren, aus welchen Quellen du dich bei deinen Texten bedienst. Gibt es da vielleicht eine Anlaufstellen, bei der linzenfreie Bilder zur freien Verwendung für solche Zwecke zur Verfügung gestellt werden?

    Angesichts dieser rechtlichen und finanziellen Risiken, die das Einstellen einer Webseite haben kann, kann ich jedem völlig unkommerziell tätigem Blogger wie die nur meinen Respekt zollen. Und ich muß mich fragen, ob diese Gesetze auch so existieren, um die Bürger mundtot zu machen bzw. ihnen bei der Wahrnehmung ihrer Meinungsfreiheit zumindest möglichst hohe Hürden in den Weg zu stellen.

  19. Lieber Jacob Jung,

    dieses Interview hat unsere Sympathie für Dich und Deine ausgezeichneten Blogs nochmals gesteigert (obwohl das eigentlich kaum noch möglich war, denn Du hast für uns längst eine ziemlich einsame Spitzenposition in der nahezu unüberschaubaren Anzahl von ‚Privat-Blogs‘ erreicht :-)).

    Und an unsere Mitkommentatoren:
    Als Jacob Jung seine ersten Blogs beim ‚Freitag‘ postete, waren wir spontan davon überzeugt, dass er das Niveau der ‚Freitag-Community‘ damit enorm anheben würde. Und so kam es dann auch!

    Liebe Grüße
    selcarim & barshai

  20. In der Ruhe liegt die Kraft.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s