Gastartikel von Philipp Guttmann
10.01.2012 – Es war an jenem Tag im Jahre 2011, an dem die Menschen alles andere zu tun hatten, als sich mit dem politischen Geschehen in ihrem Lande zu beschäftigen. Am 31.12.2011 unterschrieb der US-amerikanische Präsident Barack Obama den „National Defense Authorization Act“ (NDAA), der dem Militär des Landes nach dem bereits schon eingeleiteten USA PATRIOT Act nach dem 11. September 2001 weitere Machtzugeständnisse machte.

Fraglich ist, wieso sich gerade 97% der Senatoren für ein neues Gesetz aussprechen, das noch mehr als zuvor Menschenrechte außer Kraft setzt und das Recht auf Gerichtsbarkeit ausschaltet. Und obwohl sich der US-amerikanische Präsident Barack Obama bei seinem Amtsantritt im Januar 2009 dafür aussprach, die Anti-Terror-Methode seines Vorgängers Bush nicht weiter zu verfolgen, so scheint es, als führe er jene noch strikter fort.
Während sich der Papst einerseits gegen die Verfolgung von Christen in der ganzen Welt einsetzt bringt es ihn nicht in einen moralischen Konflikt, Homosexuelle zur „Bedrohung für die Zukunft der Menschheit“ zu erklären.
Am liebsten tummelt sich Friedrich in der Provinz. Ob im heimatlichen Hof, in Wildbad Kreuth oder in Bad Steben: Nur fernab der Hauptstadt läuft der Innenminister zur Höchstform auf und findet die passenden Worte, um die CSU-Basis mitzureißen. Dort schwört er vor allem auf die „beiden Säulen“ der deutschen Gesellschaft: „Patriotismus und christlicher Glaube„.


