07.07.2011 – Seit Tagen sorgen die Pläne zur Lieferung von 200 Leopard-Kampfpanzern an das autoritäre Regime in Saudi-Arabien für Kritik und Diskussionen.
Laut Commerzbank handelt es sich bei dem Panzergeschäft um einen 1,7 Milliarden-Deal für die Hersteller Krauss-Maffei-Wegmann und Rheinmetall. In Regierungskreisen wurde mittlerweile bestätigt, dass der Bundessicherheitsrat das Geschäft in der vergangenen Woche genehmigt hat.
Zur gestrigen Aktuellen Stunde zu dem Waffengeschäft im deutschen Bundestag sind die Mitglieder des Bundessicherheitsrats, darunter Kanzlerin Merkel, Außenminister Westerwelle, Innenminister Friedrich und Verteidigungsminister de Maizière, nicht erschienen.
SPD, Grüne und Linkspartei fordern jetzt, die Genehmigung von Rüstungsexporten transparenter zu machen. Der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele will Verfassungsklage einreichen, wenn die Bundesregierung die Details des Panzergeschäfts mit Saudi-Arabien nicht offenlegt.

06.07.2011 – Die UN kritisiert die deutsche Sozialpolitik, das Bundeskabinett verabschiedet die Steuersenkung zur Rettung der FDP und die Grünen wollen einen eigenen Kanzlerkandidaten aufstellen. Der Bundessicherheitsrat, die USA und Israel sind sich über die Panzerlieferung nach Saudi-Arabien einig und mit dem niedersächsischen Kultusminister Bernd Althusmann steht der nächste mutmaßliche Plagiator am Doktor-Pranger. 




